|
Donnerstag
24.11. wieder
sonnig und sehr kalt
Nach dem
Frühstück geht es zu gewohnter Zeit zur Anlegstelle Fondamenta Nove. Für
heute haben wir uns „Inselhopping" vorgenommen. Die Friedhofsinsel San
Michele wäre sicher sehr interessant, aber das schaffen wir vielleicht noch
auf dem Rückweg…? Murano lassen wir auch links liegen. Auf soviel buntes und
zumeist kitschiges Glas haben wir heute auch keine Lust. Die wirklich
schönen Sachen sind sehr teuer und schaffen außerdem noch entsprechendes
Übergewicht auf dem Rückflug.
Vorbei an anderen kleinen Inseln geht es dann weiter nach Burano. Die Insel der bunten Häuschen und der Spitzendeckchen. Die Häuser
haben wirklich Puppenstubencharakter und sind in den gewagtesten Farben
gestrichen. Alles ist sehr adrett und ordentlich, ganz ungewohnt nach den
vielen sehr renovierungsbedürftigen Palazzi in Venedig. Wenn man es eilig
hat, kann man diesen beschaulichen Ort sicher in einer halben Stunde
erkunden. Aber wir lassen uns Zeit und genießen den kleinen bunten Ort.
Anschließend
wollen wir zum Lido. Das Vaporetto bringt uns nur bis Punta Sabbiani. Dort
müssen wir umsteigen in ein größeres Schiff, das an der Hauptanlegestelle
auf dem Lido hält.
Zur Zeit kann
man nur schwach erahnen, dass dies im Sommer der mondäne Badeort der Adria
ist. Keine besonders schönen Häuser säumen die Hauptstraße Gran Viale S.
Maria Elisabetta zum Strand. Ein etwas eigenartiges Hotel (Hotel Hungaria Palce) fällt uns durch seine eigenartige Architektur auf. Am
Strand eine Bausünde aus Beton, die den Zugang zum Strand erstmal versperrt.
Auch sonst alles etwas rumpelig. Diesen Ort muss man sich wohl besser zu
einer wärmeren Jahreszeit anschauen.

Auf dem Weg
zurück stärken wir uns in einer Bar, supernette Bedienung und die leckersten
Panini ganz Norditaliens!
Mit dem
Vaporetto fahren wir zurück bis zur Ponte di Rialto und bummeln noch ein
bisschen, bis wir bald wieder im Hotel sind. Vorher zeige ich allerdings
Christian und Angelika noch die Questura von Comissario Brunetti. Irgendwie
schon witzig an diesem Platz zu stehen und ihn dann mal wieder im Fernsehen
zu sehen.
Am Abend gehen
wir in einem Lokal in der Nähe vom Hotel zum Essen, Antica Trattoria
Bandierette, in der Barberia delle Tole. Das Essen ist o.k. Aber leider ist
das Lokal durch die in Italien so beliebten Sparlampen und auch die sonstige
Einrichtung nicht so richtig gemütlich.
|