1.Tag
2.Tag
3.Tag
4.Tag
5.Tag
6.Tag
Impressionen
Italientipp

(c)CompuNow

Reisebericht 2005 Venedig

von P. Nowack
Fotos P. Nowack und G.Nowack
alle Fotos und Texte unterliegen dem Copyright und bedürfen auch nur Auszugsweise der Genehmigung.
Ein Klick auf ein beliebiges Foto öffnet eine größere Version

2. Tag

21.11., klarer blauer Himmel, sehr kalt

08.45 Uhr Frühstück im Frühstücksraum. Es gibt Toast, Weißbrot, warme Cornetti, „deutschen" Kaffee, Milch, Säfte, Marmelade, Honig, Mortadella, Käse, Müsli – alles zur Selbstbedienung. Auf dem Weg zum Arsenale

Im Innenhof des Hotels gibt es auch Tische und Stühle. Hier kann man an schönen warmen Tagen bestimmt sehr schön draußen frühstücken.

10:15 Uhr Abmarsch Richtung Arsenale. Die Questura von Commissario BrunettiZufällig kommen wir an der Questura von Commissario Brunetti vorbei. Ein stattlicher leer stehender Palazzo am Campo di Confraternita, mit einem Säulengang davor, die Säulen halbhoch weiß gestrichen.  Schräg gegenüber steht die Chiesa San Francesco della Vigna. Sehr beeindruckend darin die vielen Altare und Gemälde, die u.A. auch von Tintoretto stammen. Drinnen kann man einige Cent loswerden. Es gibt Kerzen in allen Größen von 10 centesimo bis 1,50 €. Votivbildchen kann man kaufen und die Altare für ein paar Cent „illuminieren". Der Campo selbst ist sehr verlassen, hierher verirrt sich kaum ein Tourist. Eingang zum Arsenale

Den Haupeingang zum Arsenale finden wir nicht (hinein darf man sowieso nicht, aber der Eingang mit den Löwen ist sehr schön). Wir kommen auf der Riva di Schiavoni wieder zur Lagune und kaufen uns an der Anlegestelle Zaccaria jeder eine 3-Tageskarte für die Vaporetti. Dann fahren wir ab S. Marco Giardinetti durch den Canal Grande bis zur Anlegestelle S. Marcuola im Stadtteil Canareggio. In der Nähe gibt es eine nette Bar mit typischen venezianischen Kleinigkeiten. Wir stärken uns ein wenig und beobachten

Enoteca Do Colonne

das mittägliche Treiben in der Bar. Günter probiert die leckere gekochte Schweinswurst; zur Aufschnittplatte gibt es kleine frische runde Panini=Rosette (Ecke Rio Terá d. Cristo/ Rio Terá Farsetti).

Weiter wandern wir durch das Ghetto über den Campo Ghetto Nuovo, über den breiten Canal Rio della Misericordia zum Campo S. Alvise und dann zur Anlegestelle S. Alvise Venedig. Von hier fahren wir noch nach Murano, um den Sonnenuntergang über der Stadt zu beobachten. Dort angekommen haben wir noch etwas Zeit bis zum Sonnenuntergang und wir schlendern die „Hauptstraße" entlang. Ich schaue nur flüchtig in die vielen Schaufenster mit den tausenden glasglitzernden Schönheiten. Ich habe heute schon soviel gesehen und nun habe dafür kein Auge mehr.Nur vor dem schlicht und edel gestalteten Schaufenster von Barovier & Toso bleibe ich stehen und bewundere die schlichten Formen und schönen Farben der ausgestellten Vasen. Barovier & Toso (Fondamenta Vetrai 28, www.barovier.com ) gilt als älteste Glasmanufaktur der Welt.

Glasbläserei Barovier in Murano

Als neueste Kollektion werden u.A. Glaslüster in Trendfarben – orange, gelb, rot, limonengrün und sogar in schwarz – hergestellt. Leider ist es plötzlich sehr bewölkt und mit dem tramonto rosso wird es nicht so richtig etwas. Mit dem Vaporetto geht es zurück zur Hauptinsel zur Anlegestelle Fondamenta Nove, bis zum Hotel ist es nicht weit.

Am Abend essen wir nicht besonders gut in einer Pizzeria in einer Nebenstraße der Strada Nuova.

 

Venedig LaguneCanale Grande