|
 Am Nachmittag
fahren wir noch nach Volterra. Von der Tenuta aus nur rund 25 km über die kurvenreiche SS 68 ins
Landesinnere.Die im Herbst grau-weiße Landschaft ist nun wunderbar grün,
zum größten Teil mit Getreide bewirtschaftet. Kommt man aus dem Örtchen
Saline di Volterra, sieht man bald die schöne Alabasterstadt Volterra auf
Ihrem Hügel thronen. Serpentinen ziehen sich hoch zur Stadt, vorbei an
vielen Alabastergeschäften und zu guter Letzt geht es am Hochsicherheitsgefängnis,
dem
Castello,
vorbei zum Parkhaus.Das mehrstöckige Parkhaus ist in den Berg
gebaut. Von der Piazza Martiri d. Libertá über dem Parkhaus, gelangt man
fast automatisch auf die große Piazza dei Priori (links herum Richtung
Zentrum). Es ist etwas kühl, ein frischer Wind saust durch die Gassen. Wir
merken, dass wir uns hier in 545 m Höhe befinden. An der Piazza ist auch
gleich das Touristenbüro und man kann
sich einen schönen kleinen Stadtplan
holen. Wir spazieren durch die engen Gassen, schauen in die vielen
kleinen Geschäfte, die z.T. schöne toskanische Stoffe und andere handwerkliche
Artikel anbieten, aber auch viel billige Touristenware. Besonders bei den
Alabasterprodukten sollte man genau schauen, ob es wirklich Alabaster ist,
aber das sieht man ja schon meist am Preis.
Wir gehen über die Via Guarnacci und durch die Porta Fiorentina aus dem
historischen Zentrum hinaus. Unterwegs erstehen
Günter und Jutta noch ein
paar frische Steinpilze. Etwas ungewöhnlich für diese Jahreszeit, wie wir
finden, aber sie duften wirklich wunderbar und werden heute Abend bestimmt
gut schmecken.
Wir schlendern die Via lungo le mura del Mandorlo entlang, blicken hinab
in das Teatro Romano und in die weite wunderschöne Landschaft. Zurück in der
Altstadt landen wir zufällig in der Werkstadt von Herrn Rossi an der Piazza
Pescheria. Alles ist eingestaubt, wie mit weißem Puderzucker und das durch
die Fenster tief einfallende Abendlicht lässt die Skulpturen wie verzaubert
wirken.
Uns zieht es zurück zur Tenuta und zu den Kochtöpfen. Aber natürlich hat
Volterra noch viel mehr zu bieten und wir nehmen uns vor, noch einmal zu
kommen.

Zurück |