Home
die Tenuta
Volterra
San Gimigniano
Siena
Florenz
Giardino dei Tarocchi
Fahrt nach Moneglia
Porto Venere
Cinque Terre
nach oben
Zurück
Italientipp.de

(c)CompuNow

Giardino dei Tarocchi

Ein Doppelklick auf ein beliebiges Foto öffnet eine größere Version

Skupture von Nikki de St Phalle Skupture von Nikki de St Phalle Skupture von Nikki de St Phalle

Um 08.00 geht es los. Die Autobahn A 12 immer Richtung Süden/Roma. Wir fahren bis Albinia durch die schöne Landschaft der Maremma, vorbei am Nationalpark Parco Naturale della Maremma, den "Monti dell’ Uccellina". Von Weitem kann man den Monte Argentario erkennen, die Insel, die eigentlich nur noch eine Halbinsel ist.

Um 09.45 Uhr sind wir in der „Bar Bruno“ in Albinia (direkt an der Durchfahrtsstraße 74). Wir kennen diese Bar von einem Kurzaufenthalt in Porto Ércole und diversen Ausflügen von dort. Es ist wieder sehr nett und man kommt gleich ins Gespräch mit zwei älteren Herren. Die beiden geben ein paar Wörter Deutsch zum Besten. Einer dieser Herren ist ganz stolz darauf, dass er früher einmal eine deutsche Freundin hatte. Leider sind wir nur zum Frühstück bei Bruno und können dadurch nichts von den leckeren Antipasti alla casa und den anderen schmackhaften Kleinigkeiten probieren, die es hier immer in der Mittagszeit gibt.

Nach einem café und brioche machen wir uns weiter auf denWeg ins Landesinnere (SS 74, am Ortseingang von Manciano links abbiegen) zu den Thermen di Saturnia. Nach einer Fahrt durch die schöne hügelige Landschaft sehen wir plötzlich unter uns die „Badewannen“ der Thermal-quellen. Hier kann man gratis  in den Cascade del Mulino baden, wo sich das 37,5° warme Thermalwasser über die Kaskaden ergießt.

Oben Saturnia, unten im Vordergrund die Thermen Sinterterrassen in den Thermen von Saturnia Sinterterrassen in den Thermen von Saturnia

Sinterterrassen in den Thermen von SaturniaDie schwefeligen Heilquellen sollen bei Rheuma, Verdauungsproblemen und Atemwegsbeschwerden helfen.Obwohl heute ein heißer Tag ist, freuen wir uns auf ein Bad. Auf dem Parkplatz angekommen müssen wir aufpassen, dass wir keinen Achsenbruch bekommen. Aber !! alles ist tatsächlich umsonst. Leider ist es daher auch ziemlich müllig und wir finden erst nach dem Bad sauberen Platz um uns etwas länger aufzuhalten. Oberhalb des kleinen Gebäudes (wahrscheinlich mal die mulino) ist eine Wiese. Hier kann man auch in den Bach steigen, der das Thermalwasser bringt. Allerdings gut festhalten bei der starken Strömung!Sinterterrassen in den Thermen von Saturnia

Gegen Mittag fahren wir direkt in den Ort Saturnia. Hier soll nach einer Legende der Gott Saturn Zuflucht gesucht haben und es soll eine der ältesten Stadtgründungen Italiens sein. Wir aber suchen mal wieder etwas zu essen und sind ziemlich unentschlossen. Ander Piazza gibt es ein paar Bars und ein Restaurant, wir schauen in einer Nebenstraße nach ein kleinen Trattoria. Als wir etwas Nettes unter Bäumen entdecken, bittet uns der Kellner auf die Terrasse und unversehens sind wir durch das Lokal gegangen und wieder auf der Piazza. So groß ist also Saturnia. Das Lokal heißt „I Due Chippi da Michele“. Uns ist es zu teuer (u.a. 3,- € coperto p.P.) und der Chef Michele zu aufdringlich. Das Essen ist aber o.k. Unseren Espresso und ein gelato nehmen wir lieber schräg gegenüber in der Bar/ Gelateria. Hier ist Leben, hier sind viele Italiener. Die wissen halt wo man gut essen und trinken kann und hier gibt es auch leckere Foccacia usw. Das hätte ja auch gereicht für den kleinen Mittagsimbiss.

Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St PhalleIm Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St PhalleEin kleiner pisolino (Mittagsschlaf) wäre jetzt nicht schlecht, aber auf geht’s nach Capálbio zum Giardino dei Tarocchi. Bei Manciano biegt man ab Richtung Capálbio. Später ist auch der Weg zum Giardino gut ausgeschildert. Von Weitem kann man schon mal etwas Glitzerndes zwischen den Olivenbäumen erhaschen. Ansonsten ist die Gegend etwas trostlos und der Blick zum Meer fällt gleichzeitig auf große Industrieanlagen. Am Parkplatz vor dem Giardino ist ein kleiner Imbiss. Hier sollte man sich noch mit Wasser versorgen, wenn man nichts dabei hat, denn im Park gibt es nix. 

Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St PhalleDer Giardino dei Tarocchi ist von Niki de Saint Phalle entworfen und mit sehr viel Hilfe ihres Lebensgefährten Jean Tinguely und der Einheimischen in den Jahren 1979 – 1994 entstanden. Zeitweise lebte Niki de Saint Phalle hier. Die begehbare Figur „Die Herrscherin“ ist mit Wohn- bzw. Esszimmer, Bad und Küche und mit einem Schlafzimmer ausgestattet. Alle Räume sind mit Spiegelscherben ausgekleidet.

Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St PhalleDer Eintritt zum Giardino kostet 10,50 € (Kinder, Studenten, Senioren ab 65 Jahren 6,00 €) pro Person. Nach einem kurzen Fußweg empfangen uns ein großer Brunnen und ein buntes Durcheinander. Wir schauen erst einmal und sortieren unsere Blicke. Unser lieber Günter streikt und will lieber im Schatten sitzen bleiben. Das ist praktisch, dann brauchen wir nicht alle unseren Rucksack mitschleppen. Er macht es sich neben dem grasgrünen Drachen bequem und wir starten unsere Exkursion durch den Garten und durch die Figuren. Viel Zeit kann man hier verbringen und es gibt in jedem Winkel Neues zu entdecken. Das Ambiente des Gartens ist allerdings sehr trist. Andererseits würde hier wohl jede farbig blühende Pflanze den Konkurrenzkampf nicht bestehen.

Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle

Zurück fahren wir Richtung Meer, auf die Via Aurelia (SS 1/ E 80) Richtung Norden. Auf dem Monte ArgentarioKurz entschlossen machen wir noch einen Abstecher zum Monte Argentario, um unseren Freunden den kleinen Ort Porto Ercole zu zeigen. Neben Porto Santo Stéfano, dem etwas mondäneren Ort und Feriendomizil vieler Römer, der zweitschönste Hafen der Insel. Porto Ercole

Der Ort ist noch ein bisschen im Winterschlaf, die meisten Geschäfte sind noch nicht wieder komplett ausgestattet oder geöffnet. Aber die Anlegestege sind schon voll belegt mit Motorbooten.

Nach einem kleinen Getränk in der Bar, die wie ein Schiff am Kai liegt, fahren wir gen „Heimat“. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrzeit und toller Landschaft in der Abendsonne (viele Alleen um Grosseto) sind wir gegen 20.30 Uhr wieder auf unserer Tenuta.

Porto ErcoleIm Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle

Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle Im Giardino dei Tarrocchi von Nikke de St Phalle

Zurück