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 Gegen15.00 Uhr brechen wir auf zueinem Ausflugnach San Gimignano,auch bekannt als das Manhattan der
Toskana.Die SS 68 landeinwärts, vorbei an Volterra und weiteren ca. 12 km.
Die Landschaft ist wunderschön. Wenn man in Castel S. Gimignano von der
Hauptstraße abbiegt, sieht man die Geschlechtertürme schon von Weitem. Diese
Türme ließen sich im 13. Jh. rivalisierende Adelsfamilien als wehrhafteTurmhäuser errichten. Erst alsdie Auseinandersetzungen abnahmen, erhielten
die Türme ihre gotisch verzierten Fenster und erhielten einen wohnlichen
Charakter. Heute sind von den ehemals 72 Türmen nur noch 15 erhalten.

Im Ort angekommen, kann man praktisch einmal außen um
die alte Stadtmauer herum fahren und findet so meistens auf einem der vielen
Parkplätze noch ein Plätzchen. An mehreren Stellen kann man durch die
Stadtmauer in den Ort gelangen und kommt dann garantiert auch irgendwann auf
die zentrale Piazza della Cisterna
mit dem Brunnen oder die Piazza del
Duomo. Von hier aus lässt es sich in alle Richtungen spazieren. Viele kleine
Geschäfte bieten die Spezialitäten der Region an. Der bekannteste Wein
dieser Gegend ist der Vernaccia. Für Kinder und natürlich auch Erwachsene
bietet das Foltermuseum
östlich der Piazza della Cisterna in der Via del
Castello eine interessante Abwechslung. Um alle Sehenswürdigkeiten zu
entdecken sollte man sich schon einen ganzen Tag Zeit nehmen.

Gegen Abend leert sich die Stadt. Die vielen
Busladungen mit Touristen fahren zurück in ihre Quartiere.
Auf dem Rückweg wollen wir gern die schöne
Hügellandschaft in der Abendsonne fotografieren. Leider macht das Wetter
nicht mit, der Himmel ist bezogen und die Landschaft erscheint in einem
bläulich trüben Licht.
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