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Reisebericht 2005 Toscana-Ligurien von P. Nowack |
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Wir reisen zu viert: Jutta & Harry, Günter & ich. 1. Reiseführer Toskana 2. Reiseführer Ligurien
SA. 21.05. Abflug mit Ryanair von Lübeck um 20.05 Uhr. Leider hatte die Fluggesellschaft den Flug ca. einen Monat vor Abflug auf den Abend verlegt, so dass wir erst um 22.00 Uhr in Pisa landen. Am Schalter vom Autoverleih gibt es in der Reihe vor uns einige Personen, die Probleme mit dem Abholen, bzw. keine Kreditkarte dabei haben. Ohne Kreditkarte läuft heute nichts mehr bei Reisen und Buchungen, die im Internet vorgenommen werden. So bekommen wir unser Auto erst um 23.15 Uhr. Vom Flughafen zur Autobahn (A12, Richtung Grosseto / Rom) und zu unserem ersten Feriendomizil ist es nicht sehr weit. Gott sei Dank kennen wir den Weg von der Abfahrt Cecina Nord zur Tenuta aus früheren Urlauben. Die richtige Abfahrt von der SS 68 zur Tenuta zu finden wäre beim 1. Mal und noch dazu im Dunkeln vielleicht etwas schwierig. Aber auch dem Weg bis zur Tenuta muss man vertrauen, denn die letzten ca. 1,5 km sind nur noch Schotterpiste.
Als nette Geste steht eine Flasche Rotwein Montescudaio und eine Flasche Olivenöl aus der eigenen Produktion auf dem Esstisch. Nachdem wir die Koffer ausgeladen haben, gönnen wir uns vor dem Schlafengehen noch ein Gläschen Vino rosso. Am Morgen genießen wir den ersten Tag mit Sonne und ein paar Wölkchen. Harry und Günter holen Panini und ein paar Leckereien aus dem Dorf unterhalb von der Tenuta, Casino di Terra. Dort gibt es einen kleinen "Tante Emma Laden".. Nebenan ist eine kleine Bar und dort trinken die beiden gleich den ersten Espresso. Wir frühstücken natürlich draußen. Zum Appartement gehört ein schöner Sitzplatz neben dem alten Brunnen. Im Haus steckt noch ein wenig die Kühle des Winters, was sich allerdings später als sehr positiv erweist. Aber wir stellen noch für ein paar Stunden die Heizung an. Zur Tenuta gehört auch eine Kirche, die 2002 renoviert wurde. Nach unserem Frühstück verlassen gerade einige Familien die Kirche, die dort eine Kommunion gefeiert haben. Wir schauen dem typisch italienischen Treiben ein Weilchen aus höflich angemessener Entfernung zu. Anschließend machen wir einen kleinen Rundgang über die Anlage und genießen immer wieder die Ausblicke ins Tal und in die weite Landschaft. Den Nachmittag verbringen wir am Pool mit Faulenzen und Schwimmen. Dann geht es noch nach Marina di Cecina. Am Sonntag ist am Meer natürlich viel Betrieb, man geht flanieren und macht una bella figura. Am Abend essen wir im "Mocajo" (auch in Casino di Terra) eine superleckere Pizza. Hier trifft man fast nur Italiener, das ist ein gutes Zeichen. Zur Pizzeria gehört auch ein gleichnamiges Restaurant, aber dazu später mehr.
MO 23.05. Ein paar Wolken am Himmel. Über Tag immer mal wieder etwas bedeckt, sonst sehr heiter. Frühstück mit frischen Pannini. Enzo, der eigentliche „Chef“ der Tenuta, hängt die am Vortag bestellten Brötchen morgens an die Haustür. Ein sehr angenehmer Service. Gegen Mittag fahren wir wieder nach Marina di Cecina zu unserem Lieblings-supermarkt "Conad", den wir auch schon aus anderen Jahren kennen. Voll bepackt mit allen Köstlichkeiten und notwendigen Dingen geht es zurück. Als Ersatz-Mittagessen verspeisen wir die Dolci, denen wir im Supermarkt nicht widerstehen konnten. Am Nachmittag, fahren wir noch nach Volterra. (Bericht hier klicken)
DI 24.05. Morgens noch sehr diesig, im Laufe des Vormittags wird es sonnig und sehr heiß. Ein Faulenzertag: lange schlafen, lange frühstücken, schwimmen und sonnen. Nur die Männer fahren am späten Nachmittag noch nach Cecina, um am Kiosk am Busbahnhof deutsche Zeitungen zu kaufen. MI 25.05. Ab morgens volle Sonne und gegen Mittag 32°. Nach einem ausgiebigen Frühstück zum Pool.
Nach ca. 12 km biegen wir ab in die 5 km lange Pinienallee, die man schon von weitem erkennen kann. Es ist die längst Pinienallee Europas. In Bolgheri parken wir vor dem Stadttor und schlendern zu Fuß durch den kleinen Ort. In einer Bar kommen wir bei Espresso und Gelato ins Gespräch mit dem Wirt und einem weiteren netten Italiener. Die Leute sind alle sehr freundlich und vor der Hauptsaison hat man eben noch Zeit für einen kleinen Klönschnack. Zurück geht die Fahrt über Montescudaio und Guardistallo, 2 kleine Orte abseits der normalen Routen.
Weiter nach Guardistallo. Im Ort finden wir zunächst kein Lokal. Fahren dann aber schon fast am Ortsausgang an einem kleinen Hotel und Restaurant (Ristorante / Pizzeria Guardiastalla, Via Roma 25) vorbei, das einen netten Eindruck macht. Wir gehen durch das Gebäude und befinden uns dann auf einer Terrasse mit Blick ins Tal. Hier lassen wir uns gern bedienen und beschließen den Abend bei einem buona cena und Sonnenuntergang. Bis nach Hause ist es nicht mehr weit. Morgens schon sehr warm. Im Auto um 09.00 Uhr 24°, über Tag 32 – 35°. Für heute haben wir uns viel vorgenommen: Saturnia und Giardino dei Tarocchi. Um 08.00 geht es los. (Bericht hier klicken)
FR 27.05. Ab morgens strahlend blauer Himmel, nur Sonne und sehr heiß.
Ansonsten genießen den Tag am Pool, den wir heute ganz für uns haben. Am späten Nachmittag machen wir noch einen kleinen Bummel in Cecina. Bis 20.00 Uhr ist unser Lieblingssupermarkt geöffnet. Im Markt präsentiert eine dralle Verkäuferin eine supergroße Mortadella. Natürlich müssen wir ein Stück kaufen (eine viertel Scheibe/ handgeschnitten). Die Verkäuferin freut sich und stellt sich in Positur, als Harry sie bei ihrer Arbeit fotografiert. Außerdem kaufen wir noch zwei frische Büffelmozarella aus der Maremma. Mit den leckeren, hier gewachsenen Tomaten wird das unser heutiges Abendbrot. SA 28.05. Ab morgens strahlend blauer Himmel, nur Sonne und sehr heiß.
Abends grillen wir. Im Wäldchen neben dem Pool gibt es einen fest gemauerten großen Grill, Tische und Bänke. SO 29.05. Wie gehabt, ab morgens strahlend blauer Himmel, nur Sonne und sehr heiß. Heute ist ein besonderer Tag: Harry hat Geburtstag! Leider hat Harry gestern nicht mitbekommen, dass wir noch vorm Frühstück nach Cecina al Mare fahren wollen. Nun hat er ganz allein seinen Geburtstags-frühstückstisch gedeckt.
Natürlich frühstücken wir nun erst und fahren dann los.
In Marina di Cecina ist sonntags immer Mercato. Es gibt eher wenig Obst,
Gemüse etc., dafür aber, wie in Italien üblich, Kleidung, Bettwäsche und
alles, was man im Haus so braucht.
Anschließend fahren wir auch noch in die „City“. Hier
ist Flohmarkt und man könnte sicher viele Stunden hier verbringen. Wir
nehmen noch einen Café und essen genussvoll ein Eis bei Nannini in der
Fußgängerzone. Am Abend fahren wir ins "Ristorante Mocajo" und krönen den Tag mit einem wunderbaren Geburtstagsmenü. Fabrizio ist der Chef des Hauses und bedient uns auch. Wir wählen das Menü „Degustazione“, als Aperetif einen Prosecco und zum Essen Vino Rosso „Le Volte“ der Tenuta dell’ Ornellaia aus Bolgheri http://www.ornellaia.it/index_it.asp von der die Spitzenweine „Le Volte“ und „Ornellaia“, sowie der Supertoskaner "Sassicaia" kommen. Zum Prosecco gibt es Foccacia mit Rosmarin gewürzt und ein benvenuto della Casa (Begrüßung des Hauses): eine Farce aus baccala (Stockfisch) mit Honig abgeschmeckt.
Nun folgt das 6-Gänge-Menü, wobei die einzelnen Gänge
nur so groß sind, dass man auch wirklich bis zum Schluss durchhalten kann –
eben Degustazione. Dazu erklärt uns Fabrizio immer, was wir essen. Alles
sehr aromatisch und wohlschmeckend. Harry und ich sind die Naschkatzen dieser Reisegruppe. Nach den
tollen Speisen und mit doch schon ziemlich gut gefülltem Magen, strahlen
unsere Augen als das grandiose Dolci aufgetragen wird. Auf einem großen
Teller sind drei verschiedene Mousse angeordnet: weiß, helle Schoko, dunkle
Schoko und ein kleiner Becher mit heißer dunkler Schokolade. Dazu gibt es ein
Gläschen Dessertwein von der Insel Pantelleria (Insel im Südwesten
Siziliens). Der abschließende Espresso wird in einer Tasse mit Deckelchen
serviert. Zu guter Letzt gibt es noch einen kleinen Keks, fatto in casa, der
aussieht wie ein Minipfirsich und einen Grappa morbida auf Kosten des
Hauses. Adresse: RISTORANTE IL MOCAIO V. CASINO DI TERRA 56040 GUARDISTALLO; Tel: +39 0586655018 Auf der Tenuta machen wir noch einen nächtlichen Rundgang in Begleitung von den Glühwürmchen. MO 30.05. Sonne, aber Himmel leicht verhangen, tagsüber wieder blauer Himmel und abends wieder bedeckt. Wir sind faul und schlafen lange, erholen uns von dem fürstlichen Mahl am Pool. Beim Aufräumen im Haus läuft mir im Schlafzimmer ein Gecko fast über die Hände. Wer hat sich wohl mehr erschreckt? Auch wenn ich weiß, dass diese netten Tierchen völlig harmlos sind und uns von Fliegen und Mücken befreien, so muss Günter auch diesmal einschreiten. Nach meinem Kampfruf „Geckoalarm“ erscheint er mit einem Handtuch und erwischt den Gecko nach mehreren Versuchen. Beim 1. Geckoalarm hatte der kleine Gecko seinen Schwanz verloren. Dieser ist größer und kräftiger und noch völlig in Ordnung, als wir ihn in die Freiheit entlassen. Gegen 15.00 Uhr brechen wir auf zu einem Ausflug nach San Gimignano, auch bekannt als das Manhattan der Toskana. (Bericht hier klicken) DI 31.05. Sonne, heiß, tagsüber wieder bis 37°. Früh aufstehen – 07.30 Uhr und das im Urlaub – um 09.00 Uhr Abfahrt nach Siena. Gegen Abend sind wir wieder auf der Tenuta di Casaglia und fahren per la cena zum Ristorante "Il Viandante" an der SS 68 Richtung Cecina. Superleckero die Antipasti fatto in casa und die pasta! MI 01.06. Wetter morgens diesig bis neblig, trotzdem um 09.00 Uhr schon heiß, etwas später Sonne pur.
Über Tag erholen wir uns von gestern. Am späten Nachmittag fahren wir nach Cecina, essen ein Eis in unserem Lieblingscafé, kaufen unser Lieblingsfocaccia und andere Leckereien in unserem Lieblingssupermarkt. DO 02.06. Da wir früh aufstehen, erleben wir den Morgen noch sehr frisch. Bei dieser gefühlten Temperatur muss man noch einen dünnen Pulli anziehen. Ansonsten verschont uns der Tag später nicht mit seinen supersommerlichen Temperaturen. Um 06.30 Uhr klingelt der Wecker. Frühstück fällt heute aus. Um 07.32 Uhr fährt unser Zug von Cecina nach Firenze. FR 03.06. Sonne, heiß
Heute brauchen wir wirklich einen Erholungstag.
Trotzdem, da morgen Abreisetag Richtung Ligurien ist, füttern Jutta und ich
noch einmal die Waschmaschine. Während
SA 04.06. Himmel anfangs sehr bedeckt, später Wolken, warm bis heiß.
Aufstehen um 06.30 Uhr. Den Koffer fertig packen, aufräumen
und frühstücken. Aber vorher müssen wir unser eingestaubtes Auto in die Waschstraße bringen, tanken wäre auch nicht schlecht. Das erledigen wir in Cecina und fahren dann auf die A12 nach Norden.
Nun ja, wenigstens erstmal einen Teil des Koffers auspacken und Siesta machen. Bei geschlossenem Fenster ist es recht ruhig. Am Abend gehen wir in den Ort. Es ist sehr viel Betrieb, da dieses Wochenende ein verlängertes Wochenende durch einen Nationalfeiertag ist. Im ersten Restaurant bekommen wir keinen Platz mehr. Aber im „La Pagoda“ (Richtung Bahnhof) bekommen wir noch einen (Katzen-)Tisch am Eingangstor. Zuerst ist die Bedienung etwas unfreundlich, weil gerade sehr gestresst. Es ist wirklich jeder Tisch im großen Garten voll besetzt. Wir essen acciughe al limone, Antipasti di mare, Melone con Prosciutto, Tagliatelle con zucchine e gamberoni, Gnocchi al 4 formaggi, Spaghetti vongole, Ravioli ripieni con pesce al sugo di pomodori e pezzi di polpo. Das Essen ist sehr lecker und sogar noch preiswert. Tiramisù und Panna Cotta (fatto in casa) ist wirklich buonissimo!
SO 05.06. Sehr bewölkt, sehr warm, ab Mittag nur Sonne und heiß Ich habe sehr schlecht geschlafen, weil wir eigentlich immer bei geöffnetem Fenster schlafen. Aber durch den phasenweise auftretenden Lärm bin ich immer wieder aufgewacht. Wir überlegen, ob wir das Zimmer wechseln sollten. Das Frühstück ist o.k. Es gibt Ei nach Wunsch, Aufschnitt, Obstsalat, Joghurt usw. und die Familie ist supernett. Das Zimmer ist schon gemacht, als wir vom Frühstück zurückkommen. Nach dem Frühstück schlendern Günter und ich über den sonntäglichen Markt, kaufen 2 Sonnenschirme und gehen dann zum Strand. Es gibt einige freie Strandabschnitte mit Duschen. Das Wasser ist schon schön warm und ich schwimme gleich ein Stück raus. Jutta kommt später nach und Harry hat keine Lust. Er testet seinen Lärmtoleranzgrad auf dem Balkon.
Wir haben einen Tisch in der „Osteria u Limottü“, Piazza F.
Marengo (tel: +39 0185 49877) bestellt. An das Lokal haben wir noch gute
Erinnerungen. Hier haben wir zum ersten Mal Profiterol gegessen. Das ist
eine Nachspeise aus kleinen gefüllten Windbeuteln, die pyramidenförmig
aufgetürmt und mit Schokolade überzogen werden.
Jutta und ich teilen uns Antipast misti di mare, Harry nimmt Antipasti al forno (verschiedene gebackene Teile) und Günter die Mischung von beidem. Als piatti secondo gibt es: Orata (Dorade), Carne misto alla brace, Acciughe fritte, und Tonno verde. Alles superlecker. Auf dolci verzichten wir, da wir noch ein schönes Eis in der „Gelateria Tre Archi“ essen wollen.
MO 06.06. Vormittags sehr bedeckt, ab Mittag wieder Sonne total
Trotz bedecktem Himmel faulenzen wir am Strand. Das tut
meinem Rücken gut. Gegen Mittag machen wir nach einem café in der Bar
Centrale Siesta im Hotel. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug nach Rapallo.
Bis zum bekannten ehemaligem Fischerstädchen Portofino sind es nur ein paar Kilometer. An der Uferpromenade am Hafen „Lungomare Vittorio Veneto“ versammeln sich auf den Bänken die Senioren zum Nachmittagsplausch. Wir ernten „böse“ Blicke, weil wir eine Bank für uns belegen.
Schon um zehn Uhr gehen wir ziemlich beschickert zum Hotel und gleich ins Bett.
Um 07.00 Uhr, bzw. 07.30 Uhr aufstehen, da wir einen Ausflug in die Cinque Terre machen wollen. Um 08.50 Uhr Abfahrt des Zuges nach Riomaggiore. Den Nachmittag verbringen wir am Strand. Gegen Abend machen wir uns mit dem Auto auf den Weg in die Hügel im Hinterland von Moneglia. Zuerst fahren wir die schmale Serpentinenstraße im östlichen Ortsteil Lemeglio hinauf. Wir wollen für Donnerstag einen Tisch im „La Ruota“ bestellen. Leider ist das Lokal heute Abend geschlossen. Günter bestellt den Tisch am nächsten Tag telefonisch. Von hier oben können wir wunderbar auf Moneglia und die ganze Bucht hinunterschauen.
Mi 08.06. Etwas kühl, ganz klare Luft.
Zufällig treffen wir uns gegen Mittag in der Bar „Santa Maria“ und beschließen doch noch etwas zu unternehmen, eine Bootsfahrt nach Porto Venere. Da momentan keine Hauptsaison ist, fährt das Boot nach Porto Venere nur ab Monterosso al Mare und wir gehen zum Bahnhof, um mit dem Zug dort hin zu fahren.
Inzwischen ist es sehr frisch geworden. Sogar die Bars an der Promenade haben jetzt um 22.00 Uhr schon geschlossen. Wir bekommen aber doch noch einen Absacker – Espresso und Averna – in der „Bar Nettuno“ und gehen dann zeitig und fröstelnd zurück ins Hotel.
DO 09.06. Sehr kühl, bedeckt, zeitweise starke Schauer, erst am Nachmittag wieder etwas Sonne Durch das Wetter ist nach dem Frühstück erstmal lesen, faulenzen usw. angesagt. Erst gegen halb vier hört es auf zu regnen und erste blaue Löcher sind am Himmel zu entdecken. Wir gehen zur Enoteca in der Via Vittorio Emanuele und trinken espresso, cappucino und essen ein paar bruschette. Anschließend sitzen wir lange auf einer Bank am Meer, schauen zu, wie der Strand sich wieder etwas belebt und beobachten die Menschen, die die Promenade auf und ab schlendern. Am Abend fährt uns der Neffe des Hotelbesitzers mit einem kleinen Bus zum „La Ruota“ (www.laruota.com hier klicken). Taxen gibt es in Moneglia immer noch nicht. Ein Taxi müsste extra aus Sestri durch den Tunnel kommen. Das ist natürlich recht aufwändig und wahrscheinlich auch teuer. Wir freuen uns über die nette Geste des Hotels.
Zurück gehen wir zu Fuß. Bergab macht das auch Spaß. Jutta und ich wagen nach dem zweiten Taleinschnitt eine Abkürzung über einen Treppenweg. Wir kommen vor den Männern unter dem Eisenbahnviadukt wieder auf die Hauptstraße Via Borgo.
FR 10.06. Wetter wieder sehr schön, Sonne aber etwas kühler
SA 11.06. Morgens bedeckt, dann wieder Sonne, aber nur noch 27° Nach dem Frühstück Koffer gepackt und Abfahrt um 10.15 Uhr. Unser Abflug ist erst um 17.45 Uhr, da haben wir noch Zeit für einen Umweg. Deshalb fahren wir die Küstenstraße Richtung nach Südwesten, durch Deiva Marina und über den Bracco Pass. Wir fahren nicht auf die Autobahn, sondern immer die Via Aurelia SS1 Richtung La Spezia. Auch das Hinterland der Cinque Terrre ist wunderschön. Besonders das Val di Vara bietet immer wieder tolle Weitblicke in die Täler und auf Hügellandschaften. Wenn man aus dieser Richtung nach La Spezia kommt, ist man plötzlich hoch über der Stadt und schaut aus dieser Richtung auch zu den Bergen von Carrara und in die Apuanischen Alpen. Abwärts geht es eine Serpentinenstraße, durch La Spezia, am Hafen vorbei und dann auf die Autobahn nach Pisa. Wir nehmen zwar die Abfahrt Pisa/ Aeroporto, fahren aber noch Richtung Meer, denn bis zum Abflug sind noch ein paar Stunden Zeit.
Gegen 15.00 Uhr sind wir am Flughafen. Das Auto muss hinter
der Abfertigungshalle abgegeben werden. Ein Shuttle bringt den Fahrer dann
in die Abflughalle. Es ist sehr voll. Trotzdem verläuft alles reibungslos.
Abflug pünktlich 17.45 Uhr, Ankunft auch pünktlich um 19.45 Uhr. Das Ausladen des Gepäcks geht zügig und kurz nach 20.00 Uhr fahren wir schon Richtung Heimat. Unterwegs verspüren Jutta und ich einen großen Appetit auf Currywurst und Pommes. Leider gibt es nicht mehr soviel Imbissbuden zwischen Lübeck und Kiel. In Preetz fahren wir von der neuen Umgehungsstraße ab und essen dann in Schellhorn im Imbiss Salem eine schöööne Currywurst mit Pommes. Deutschland hat uns wieder. |
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