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Reisebericht 2005 Toscana-Ligurien

von P. Nowack
Fotos P. Nowack und G.Nowack
alle Fotos und Texte unterliegen dem Copyright und bedürfen auch nur Auszugsweise der Genehmigung.
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Wir reisen zu viert: Jutta & Harry, Günter & ich.

1. Reiseführer Toskana                                  2. Reiseführer Ligurien

21.05. - 04.06.

Toscana

Tenuta di Casaglia, ein ehemaliges Weingut, ca. 10 km

landeinwärts bei Cecina, an der SS 68 Richtung Volterra

Kontakt über Frau Veronika Ebersberger

Dorfplatz 21, D-83454 Anger  

Telefon: 08656-1070

Fax: 08656-1641

Internet: www.ferienwohnungtoskana.com

Reiseführer:

04.06. - 11.06.

Ligurien

Moneglia, zwischen Cinque Terre und Rapallo

Wir wohnten im Hotel Maggiore

Piazza Garibaldi 1

Telefon: +39 0185 49355

Internet: http://www.hotelmaggiore.com/

Über Holiday Autos haben wir per Internet einen Leihwagen bestellt. Wir buchen immer für unsere Italienaufenthalte bei Holiday Autos und waren nie unzufrieden. Bei den Autos handelt es sich um die neuesten Modelle mit Vollkaskoversicherung und ohne Selbstbeteiligung.

SA. 21.05.

Abflug mit Ryanair von Lübeck um 20.05 Uhr. Leider hatte die Fluggesellschaft den Flug ca. einen Monat vor Abflug auf den Abend verlegt, so dass wir erst um 22.00 Uhr in Pisa landen.

Am Schalter vom Autoverleih gibt es in der Reihe vor uns einige Personen, die Probleme mit dem Abholen, bzw. keine Kreditkarte dabei haben. Ohne Kreditkarte läuft heute nichts mehr bei Reisen und Buchungen, die im Internet vorgenommen werden. So bekommen wir unser Auto erst um 23.15 Uhr.

Vom Flughafen zur Autobahn (A12, Richtung Grosseto / Rom) und zu unserem ersten  Feriendomizil ist es nicht sehr weit. Gott sei Dank kennen wir den Weg von der Abfahrt Cecina Nord zur Tenuta aus früheren Urlauben. Die richtige Abfahrt von der SS 68 zur Tenuta zu finden wäre beim 1. Mal und noch dazu im Dunkeln vielleicht etwas schwierig. Aber auch dem Weg bis zur Tenuta muss man vertrauen, denn die letzten ca. 1,5 km sind nur noch Schotterpiste.

Tenuta di CasagliaAuf dem für uns so vertrauten Hügel um ca. 24.00 Uhr angekommen, empfängt uns Baron Andrea di Pauli von Treuheim persönlich. Er zeigt uns unser Appartement (Nr. 3). Es ist eigentlich für 6 Personen und daher mit 2 Badezimmern ausgestattet.. Wir sind positiv überrascht. Im Erdgeschoss gibt es neben der Küche und dem soggiorno mit Kamin noch ein kleines Zimmer mit einer weiteren gemütlichen Sitzecke. Eine schmale Treppe führt nach oben zu den 3 Schlafzimmern und den beiden Bädern. Alles ist gemütlich mit z.T. antiken toskanischen Möbeln eingerichtet. Im Wohnzimmer gibt es einen Kamin. Die Küche ist mit Allem ausgestattet, was man für einen längeren Urlaub benötigt. Ein großer Kühlschrank, ein toller fast neuer Gasherd mit Backofen, sehr gute Töpfe und sogar eine kleine Kaffeemaschine. Allerdings entsprechen die Möbel der Küche eher dem schlichten italienischen Ferienhausambiente.

Als nette Geste steht eine Flasche Rotwein Montescudaio  und eine Flasche Olivenöl aus der eigenen Produktion auf dem Esstisch.

Nachdem wir die Koffer ausgeladen haben, gönnen wir uns vor dem Schlafengehen noch ein Gläschen Vino rosso.

SO 22.05. Toskana Tenuta di Casaglia

Am Morgen genießen wir den ersten Tag mit Sonne und ein paar Wölkchen.

Harry und Günter holen Panini und ein paar Leckereien aus dem Dorf unterhalb von der Tenuta, Casino di Terra. Dort gibt es einen kleinen "Tante Emma Laden".. Nebenan ist eine kleine Bar und dort trinken die beiden gleich den ersten Espresso.

Wir frühstücken natürlich draußen. Zum Appartement gehört ein schöner Sitzplatz neben dem alten Brunnen. Im Haus steckt noch ein wenig die Kühle des Winters, was sich allerdings später als sehr positiv erweist. Aber wir stellen noch für ein paar Stunden die Heizung an.

Zur Tenuta gehört auch eine Kirche, die 2002 renoviert wurde. Nach unserem  Frühstück verlassen gerade einige Familien die Kirche, die dort eine Kommunion gefeiert haben. Wir schauen dem typisch italienischen Treiben ein Weilchen aus höflich angemessener Entfernung zu. Anschließend machen wir einen kleinen Rundgang über die Anlage und genießen immer wieder die Ausblicke ins Tal und in die weite Landschaft. Den Nachmittag verbringen wir am Pool mit Faulenzen und Schwimmen.

Tenuta di Casaglia

Dann geht es noch nach Marina di Cecina. Am Sonntag ist am Meer natürlich viel Betrieb, man geht flanieren und macht una bella figura.

Am Abend essen wir im "Mocajo" (auch in Casino di Terra) eine superleckere Pizza. Hier trifft man fast nur Italiener, das ist ein gutes Zeichen. Zur Pizzeria gehört auch ein gleichnamiges Restaurant, aber dazu später mehr.

 

MO 23.05.

Ein paar Wolken am Himmel. Über Tag immer mal wieder etwas bedeckt, sonst sehr heiter.

Frühstück mit frischen Pannini. Enzo, der eigentliche „Chef“ der Tenuta, hängt die am Vortag bestellten Brötchen morgens an die Haustür. Ein sehr angenehmer Service.

Gegen Mittag fahren wir wieder nach Marina di Cecina zu unserem Lieblings-supermarkt "Conad", den wir auch schon aus anderen Jahren kennen. Voll bepackt mit allen Köstlichkeiten und notwendigen Dingen geht es zurück. Als Ersatz-Mittagessen verspeisen wir die Dolci, denen wir im Supermarkt nicht widerstehen konnten.

Am Nachmittag, fahren wir noch nach Volterra. (Bericht hier klicken)

Zurück von Volterra bereiten wir uns ein kulinarisches, natürlich italienisches Abendessen. Anschließend machen wir noch einen Spaziergang über die Tenuta. Dabei entdecken wir viele, viele Glühwürmchen, die über dem terrassenförmig angelegten Rosenbeet blinken. Ein für uns Norddeutsche ein absolut überragender Anblick und wild romantisch.

DI 24.05.

Morgens noch sehr diesig, im Laufe des Vormittags wird es sonnig und sehr heiß.

Ein Faulenzertag: lange schlafen, lange frühstücken, schwimmen und sonnen. Nur die Männer fahren am späten Nachmittag noch nach Cecina, um am Kiosk am Busbahnhof deutsche Zeitungen zu kaufen.

MI 25.05.

Ab morgens volle Sonne und gegen Mittag 32°.

Nach einem ausgiebigen Frühstück zum Pool.

Zypressen BolgheriGegen 16.00 Uhr starten wir zu einem Ausflug nach Bolgheri. Wir fahren erst bis Cecina und dann die Landstraße (nicht auf die SS 1, die Via Aurelia fahren) Richtung Süden. Unterwegs halten wir bei einem großen Tontopf- und Keramikhändler. Leider finden wir nichts Schönes, das man auch im Flugzeug transportieren könnte. Die riesigen Terrakottatöpfe sind allerdings nicht schlecht.

Nach ca. 12 km biegen wir ab in die 5 km lange Pinienallee, die man schon von weitem erkennen kann. Es ist die längst Pinienallee Europas. In Bolgheri parken wir vor dem Stadttor und schlendern zu Fuß durch den kleinen Ort. In einer Bar kommen wir bei Espresso und Gelato ins Gespräch mit dem Wirt und einem weiteren netten Italiener. Die Leute sind alle sehr freundlich und vor der Hauptsaison hat man eben noch Zeit für einen kleinen Klönschnack.

Zurück geht die Fahrt über Montescudaio und Guardistallo, 2 kleine Orte abseits der normalen Routen.

Montescudaio MontescudaioIn Montescudaio fahren wir durch den kleinen Ort und biegen am Ortausgang rechts auf einen Parkplatz ein. Direkt von dort hat man einen schönen Ausblick in das Val di Cecina und genau gegenüber auf dem Hügel liegt „unsere“ Tenuta di Casaglia. Von dort wandern wir durch den Ort zum Torre Civica Sec. XII. Leider ist dieser Aussichtturm geschlossen. Aber ein Stückchen weiter den Hügel hinauf kommen wir zur Kirche, mit einem großen terrassenartigen Platz davor. Von hier können wir über die weite Landschaft bis zum Meer sehen. Die schon tief stehende Sonne spiegelt sich im Meer und bestimmt Tenuta di Casaglia kann man von hier einen tollen Sonneuntergang beobachten. Inzwischen haben wir aber Hunger und wollen im Ort ein Restaurant suchen. Wir gehen die schmalen Gassen den Hügel hinunter, teilweise mit einem wunderschönen Blick über die Dächer und in die schön bepflanzten kleine Gärten und Terrassen. Wir finden eine Trattoria und eine kleine Bar. Das alles sagt uns aber nicht zu. Also beschließen wir es im nächsten Ort zu versuchen.

Weiter nach Guardistallo. Im Ort finden wir zunächst kein Lokal. Fahren dann aber schon fast am Ortsausgang an einem kleinen Hotel und Restaurant (Ristorante / Pizzeria Guardiastalla, Via Roma 25) vorbei, das einen netten Eindruck macht. Wir gehen durch das Gebäude und befinden uns dann auf einer Terrasse mit Blick ins Tal. Hier lassen wir uns gern bedienen und beschließen den Abend bei einem buona cena und Sonnenuntergang.

Bis nach Hause ist es nicht mehr weit.

DO 26.05.

Morgens schon sehr warm. Im Auto um 09.00 Uhr 24°, über Tag 32 – 35°.

Für heute haben wir uns viel vorgenommen: Saturnia und Giardino dei Tarocchi.

Um 08.00 geht es los. (Bericht hier klicken)

 

FR 27.05.

Ab morgens strahlend blauer Himmel, nur Sonne und sehr heiß.

CecinaAbreisetag einiger Familien mit Kindern. Im Süden Deutschlands gehen die Frühjahrsferien zu Ende. Gleichzeitig Wäschewechsel in unserem Appartement. Wir brauchen nur die Bettwäsche, Handtücher und Tischwäsche vor die Tür zu legen. Im Laufe des Tages wird sie ausgetauscht. Das animiert uns, auch die Waschmaschine für unsere Wäsche anzuschmeißen. Im Appartement sind 2 Wäscheständer und sogar ein Bügeleisen vorhanden. Giardino dei Tarrocchi von Nikki de St Phalle

Ansonsten genießen den Tag am Pool, den wir heute ganz für uns haben.

Am späten Nachmittag machen wir noch einen kleinen Bummel in Cecina. Bis 20.00 Uhr ist unser Lieblingssupermarkt geöffnet. Im Markt präsentiert eine dralle Verkäuferin eine supergroße Mortadella. Natürlich müssen wir ein Stück kaufen (eine viertel Scheibe/ handgeschnitten). Die Verkäuferin freut sich und stellt sich in Positur, als Harry sie bei ihrer Arbeit fotografiert. Außerdem kaufen wir noch zwei frische Büffelmozarella aus der Maremma. Mit den leckeren, hier gewachsenen Tomaten wird das unser heutiges Abendbrot.

SA 28.05.

Ab morgens strahlend blauer Himmel, nur Sonne und sehr heiß.

Tenuta di casagliaPooltag! Neue Gäste in Augenschein nehmen, die an „unseren“ Pool kommen.

Abends grillen wir. Im Wäldchen neben dem Pool gibt es einen fest gemauerten großen Grill, Tische und Bänke.

SO 29.05.

Wie gehabt, ab morgens strahlend blauer Himmel, nur Sonne und sehr heiß.

Heute ist ein besonderer Tag: Harry hat Geburtstag!

Leider hat Harry gestern nicht mitbekommen, dass wir noch vorm Frühstück nach Cecina al Mare fahren wollen. Nun hat er ganz allein seinen Geburtstags-frühstückstisch gedeckt.

Natürlich frühstücken wir nun erst und fahren dann los. In Marina di Cecina  ist sonntags immer Mercato. Es gibt eher wenig Obst, Gemüse etc., dafür aber, wie in Italien üblich, Kleidung, Bettwäsche und alles, was man im Haus so braucht. Cecina

Anschließend fahren wir auch noch in die „City“. Hier ist Flohmarkt und man könnte sicher viele Stunden hier verbringen. Wir nehmen noch einen Café und essen genussvoll ein Eis bei Nannini in der Fußgängerzone.Tenuta di CasagliaDas beste Eis und die netteste Bedienung der Stadt gibt es hier. Dann kaufen wir noch ein paar Dolci in einer Pasticeria in einer Nebenstraße für die Nachmittagsgeburtstagskaffeetafel.

Am Abend fahren wir ins "Ristorante Mocajo" und krönen den Tag mit einem wunderbaren Geburtstagsmenü. Fabrizio ist der Chef des Hauses und bedient uns auch. Wir wählen das Menü „Degustazione“, als Aperetif einen Prosecco und zum Essen Vino Rosso „Le Volte“ der Tenuta dell’ Ornellaia aus Bolgheri  http://www.ornellaia.it/index_it.asp von der die Spitzenweine „Le Volte“ und „Ornellaia“, sowie der Supertoskaner "Sassicaia" kommen.

Zum Prosecco gibt es Foccacia mit Rosmarin gewürzt und ein benvenuto della Casa (Begrüßung des Hauses): eine Farce aus baccala (Stockfisch) mit Honig abgeschmeckt.

Nun folgt das 6-Gänge-Menü, wobei die einzelnen Gänge nur so groß sind, dass man auch wirklich bis zum Schluss durchhalten kann – eben Degustazione. Dazu erklärt uns Fabrizio immer, was wir essen. Alles sehr aromatisch und wohlschmeckend. Harry und ich sind die Naschkatzen dieser Reisegruppe. Nach den tollen Speisen und mit doch schon ziemlich gut gefülltem Magen, strahlen unsere Augen als das grandiose Dolci aufgetragen wird. Auf einem großen Teller sind drei verschiedene Mousse angeordnet: weiß, helle Schoko, dunkle Schoko und ein kleiner Becher mit heißer dunkler Schokolade. Dazu gibt es ein Gläschen Dessertwein von der Insel Pantelleria (Insel im Südwesten Siziliens). Der abschließende Espresso wird in einer Tasse mit Deckelchen serviert. Zu guter Letzt gibt es noch einen kleinen Keks, fatto in casa, der aussieht wie ein Minipfirsich und einen Grappa morbida auf Kosten des Hauses.Ligurien

Adresse: RISTORANTE IL MOCAIO

V. CASINO DI TERRA 

56040 GUARDISTALLO; Tel: +39 0586655018

Auf der Tenuta machen wir noch einen nächtlichen Rundgang in Begleitung von den Glühwürmchen.

MO 30.05.

Sonne, aber Himmel leicht verhangen, tagsüber wieder blauer Himmel und abends wieder bedeckt.

Wir sind faul und schlafen lange, erholen uns von dem fürstlichen Mahl am Pool.

Beim Aufräumen im Haus läuft mir im Schlafzimmer ein Gecko fast über die Hände. Wer hat sich wohl mehr erschreckt? Auch wenn ich weiß, dass diese netten Tierchen völlig harmlos sind und uns von Fliegen und Mücken befreien, so muss Günter auch diesmal einschreiten.

Nach meinem Kampfruf „Geckoalarm“ erscheint er mit einem Handtuch und erwischt den Gecko nach mehreren Versuchen. Beim 1. Geckoalarm hatte der kleine Gecko seinen Schwanz verloren. Dieser ist größer und kräftiger und noch völlig in Ordnung, als wir ihn in die Freiheit entlassen.

Gegen 15.00 Uhr brechen wir auf zu einem Ausflug nach San Gimignano, auch bekannt als das Manhattan der Toskana. (Bericht hier klicken)

DI 31.05.

Sonne, heiß, tagsüber wieder bis 37°.

Früh aufstehen – 07.30 Uhr und das im Urlaub – um 09.00 Uhr Abfahrt nach Siena.

(Bericht hier klicken)

Gegen Abend sind wir wieder auf der Tenuta di Casaglia und fahren per la cena zum Ristorante "Il Viandante"  an der SS 68 Richtung Cecina. Superleckero die Antipasti fatto in casa und die pasta!

MI 01.06.

Wetter morgens diesig bis neblig, trotzdem um 09.00 Uhr schon heiß, etwas später Sonne pur.

MontescudaioIch gehe vor „Tag und Tau“ zu Fuß auf Fotosafari rund um die Tenuta und bin gegen 10.00 Uhr gut durchgeschwitzt und hungrig zurück. Nach einer schnellen Dusche setze ich mich zu den anderen an den gedeckten Frühstückstisch.

Über Tag erholen wir uns von gestern. Am späten Nachmittag fahren wir nach Cecina, essen ein Eis in unserem Lieblingscafé, kaufen unser Lieblingsfocaccia und andere Leckereien in unserem Lieblingssupermarkt.

DO 02.06.

Da wir früh aufstehen, erleben wir den Morgen noch sehr frisch. Bei dieser gefühlten Temperatur muss man noch einen dünnen Pulli anziehen. Ansonsten verschont uns der Tag später nicht mit seinen supersommerlichen Temperaturen.

Um 06.30 Uhr klingelt der Wecker. Frühstück fällt heute aus. Um 07.32 Uhr fährt unser Zug von Cecina nach Firenze.

(Bericht hier klicken)

FR 03.06.

Sonne, heiß

Heute brauchen wir wirklich einen Erholungstag. Trotzdem, da morgen Abreisetag Richtung Ligurien ist, füttern Jutta und ich noch einmal die Waschmaschine. Während später die Wäsche in der leichten Brise flattert, genießen wir unseren letzten Tag am Pool. Am frühen Nachmittag wuseln wir aber alle schon wieder in unserem Appartement. Packen hier, suchen da und trinken dann gemütlich auf der Terrasse Kaffee. Dann fahren wir noch nach Castiglioncello (ca.25 km) ans Meer. Schauen uns schöne Hotels in alten Palazzi an, spazieren am Meer entlang und essen dann in der Einkaufsstraße im "Café Ginori" zu Abend. Die Küche ist nur bis ca. 21.00 Uhr geöffnet, da es eben ein Café ist. Das Essen ist sehr gut und die Bedienung sehr nett.

SA 04.06.

Himmel anfangs sehr bedeckt, später Wolken, warm bis heiß.

Aufstehen um 06.30 Uhr. Den Koffer fertig packen, aufräumen und frühstücken.
Günter ist im Reisefieber und verbreitet Hektik.
Auf dem Weg zu unserem nächsten Feriendomizil wollen wir Harry und Jutta noch den schiefen Turm zeigen und einen Abstecher nach Carrara in die Marmorsteinbrüche machen.

Aber vorher müssen wir unser eingestaubtes Auto in die Waschstraße bringen, tanken wäre auch nicht schlecht. Das erledigen wir in Cecina und fahren dann auf die A12 nach Norden.

(Fahrtbericht hier klicken)

 

MonegliaAls wir aus dem Tunnel kommen, sehen wir schon links unser „Hotel Residence Maggiore“ (www.hotelmaggiore.it). Um zum Hotel zu kommen, müssen wir aber noch ein Stück den ehemaligen Bahndamm zwischen Strand und Ortschaft entlang fahren und biegen dann in das Zentrum von Moneglia ab. Im Hotel werden wir sehr freundlich begrüßt und gehen gleich auf unsere Zimmer. Die Zimmer sind ganz ordentlich und wie bestellt, haben wir auch Balkon und Meerblick. Aber dann kommt der „Lärmschock“. Da sich das Hotel fast unmittelbar am Tunneleingang und über der Straße befindet, ist der Motorenlärm extrem. Besonders die Vespas knattern fürchterlich laut. Durch die Rotphasen gibt es natürlich auch ruhige Pausen. Trotzdem überlegen wir, ob wir das so eine Woche aushalten können. Moneglia

Nun ja, wenigstens erstmal einen Teil des Koffers auspacken und Siesta machen. Bei geschlossenem Fenster ist es recht ruhig. Am Abend gehen wir in den Ort. Es ist sehr viel Betrieb, da dieses Wochenende ein verlängertes Wochenende durch einen Nationalfeiertag ist. Im ersten Restaurant bekommen wir keinen Platz mehr. Aber im „La Pagoda“ (Richtung Bahnhof) bekommen wir noch einen (Katzen-)Tisch am Eingangstor. Zuerst ist die Bedienung etwas unfreundlich, weil  gerade sehr gestresst. Es ist wirklich jeder Tisch im großen Garten voll besetzt. Wir essen acciughe al limone, Antipasti di mare, Melone con Prosciutto, Tagliatelle con zucchine e gamberoni, Gnocchi al 4 formaggi, Spaghetti vongole, Ravioli ripieni con pesce al sugo di pomodori e pezzi di polpo. Das Essen ist sehr lecker und sogar noch preiswert. Tiramisù und Panna Cotta (fatto in casa) ist wirklich buonissimo!

 

SO 05.06.

Sehr bewölkt, sehr warm, ab Mittag nur Sonne und heiß

Ich habe sehr schlecht geschlafen, weil wir eigentlich immer bei geöffnetem Fenster schlafen. Aber durch den phasenweise auftretenden Lärm bin ich immer wieder aufgewacht. Wir überlegen, ob wir das Zimmer wechseln sollten.

Das Frühstück ist o.k. Es gibt Ei nach Wunsch, Aufschnitt, Obstsalat, Joghurt usw. und die Familie ist supernett. Das Zimmer ist schon gemacht, als wir vom Frühstück zurückkommen. Nach dem Frühstück schlendern Günter und ich über den sonntäglichen Markt, kaufen 2 Sonnenschirme und gehen dann zum Strand. Es gibt einige freie Strandabschnitte mit Duschen. Das Wasser ist schon schön warm und ich schwimme gleich ein Stück raus. Jutta kommt später nach und Harry hat keine Lust. Er testet seinen Lärmtoleranzgrad auf dem Balkon.

MonegliaAm frühen Nachmittag gehen wir ins Hotel. Obwohl wir schon viel Sonne genossen haben, habe ich mir den Rücken verbrannt. An der See ist die Sonne doch noch viel kräftiger. Bevor wir zum Abendessen aufbrechen, genehmigen Jutta und ich uns ein Gläschen China Martini mit frischer Zitrone auf dem Balkon. Nun sieht die Welt schon besser aus, als nach der unruhigen Nacht.

Wir haben einen Tisch in der „Osteria u Limottü“, Piazza F. Marengo (tel: +39 0185 49877) bestellt. An das Lokal haben wir noch gute Erinnerungen. Hier haben wir zum ersten Mal Profiterol gegessen. Das ist eine Nachspeise aus kleinen gefüllten Windbeuteln, die pyramidenförmig aufgetürmt und mit Schokolade überzogen werden. Moneglia Castello LeoneBevor es aber an den Tisch geht, holen wir uns Appetit bei einem Spaziergang. Ein kleines Stückchen hinter unserem Hotel geht es einen Treppenweg aufwärts. Vorbei am Castello di Monleone, das zum Hotel mit Bed and Brekfast  ausgebaut wurde (gehobene Preisklasse, gehört zum Hotel Villa Edera). Weitere Hotels säumen den Weg – Villa Edera, Mondial  und Leopold (Infos über www.prolocomoneglia.it). Alle diese Hotels sind nur über den Tunnel zu erreichen. Nach einem Blick von oben über das Meer und zum Campingplatz gehen wir zurück und freuen uns auf das Essen im „Da u Limottu“.

Jutta und ich teilen uns Antipast misti di mare, Harry nimmt Antipasti al forno (verschiedene gebackene Teile) und Günter die Mischung von beidem. Als piatti secondo gibt es: Orata (Dorade), Carne misto alla brace, Acciughe fritte, und Tonno verde. Alles superlecker. Auf dolci verzichten wir, da wir noch ein schönes Eis in der „Gelateria Tre Archi“ essen wollen.

 

MO 06.06.

Vormittags sehr bedeckt, ab Mittag wieder Sonne total

MonegliaMoneglia hat sich geleert. Auch die Nacht war nicht so laut und am Strand sind hauptsächlich nur noch nonni  mit ihren Enkelkindern. Das lange Wochenende für die arbeitende Bevölkerung ist vorbei und Saison ist ja noch nicht.

Trotz bedecktem Himmel faulenzen wir am Strand. Das tut meinem Rücken gut. Gegen Mittag machen wir nach einem café in der Bar Centrale Siesta im Hotel. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug nach Rapallo. RapalloGegenüber vom Bahnhof geht es direkt in die Altstadt. Wenn man sich links hält, kommt man in die Einkaufsgassen mit vielen schönen Geschäften und Feinkostläden. Wir gehen weiter bis zum Hafen. Dort ist auch ein Touristenbüro und wir versorgen uns mit einigem Infomaterial über Rapallo und Umgebung. Rapallo ist unter Anderem bekannt durch den 1922  geschlossenen Kooperationsvertrag zwischen Deutschland und der damals gerade entstandenen Sowjetunion. Der damalige deutsche Außenminister Rathenau, der diesen Vertrag abschloss wurde kurz darauf in Berlin von rechten Extremisten ermordet.  

Bis zum bekannten ehemaligem Fischerstädchen Portofino sind es nur ein paar Kilometer. An der Uferpromenade am Hafen „Lungomare Vittorio Veneto“ versammeln sich auf den Bänken die Senioren zum Nachmittagsplausch. Wir ernten „böse“ Blicke, weil wir eine Bank für uns belegen.

MonegliaGegen 20.00 Uhr sind wir zurück in Moneglia und wollen im La Pagoda Pizza essen, aber leider: lunedi chiuso. Wir landen dann im La Vela an der Piazza Tarchioni Ganz lecker sind die Spaghetti al vela, die Jutta und ich bestellen, mit viel Meeresgetier. Die Bedienung, ein junges Mädchen, ist etwas schusselig. Sie vergisst die Vorspeisen von Harry und Günter. Nach dem Essen benebelt uns der Wirt mit einem selbstgebrauten grünlichen Likör (auf Kosten des Hauses). Er schmeckt und duftet total nach Limone, ist aber aus einer Kräuterpflanze namens Sidridora. Der Wirt holt extra 2 Zweige von seinem Balkon und schenkt sie uns. Außerdem verrät er uns noch sein Rezept.

Schon um zehn Uhr gehen wir ziemlich beschickert zum Hotel und gleich ins Bett.

 

DI 07.06. Cinque terre

Sonne, heiß.

Um 07.00 Uhr, bzw. 07.30 Uhr aufstehen, da wir einen Ausflug in die Cinque Terre machen wollen. Um 08.50 Uhr Abfahrt des Zuges nach Riomaggiore.

(Bericht hier klicken)

Den Nachmittag verbringen wir am Strand. Gegen Abend machen wir uns mit dem Auto auf den Weg in die Hügel im Hinterland von Moneglia. Zuerst fahren wir die schmale Serpentinenstraße im östlichen Ortsteil Lemeglio hinauf. Wir wollen für Donnerstag einen Tisch im „La Ruota“ bestellen. Leider ist das Lokal heute Abend geschlossen. Günter bestellt den Tisch am nächsten Tag telefonisch. Von hier oben können wir wunderbar auf Moneglia und die ganze Bucht hinunterschauen.

comeglio commune di MonegliaNun geht es zu unserem eigentlich Ziel: nach Comeglio ins Pagliettini. Dieses Lokal haben wir bei unserem 1. Aufenthalt in Moneglia 1993 kennen gelernt. In dem Jahr hatten wir eine Ferienwohnung „nur 3 km vom Strand mit Meerblick“ gemietet. So sind wir im Sommer 1993 in einem der 10 Häuser von Comeglio gelandet. Wenn man die reellen Straßenkilometer rechnet sind es ca. 5 km bis Moneglia. Aber von einer bestimmten Stelle in diesem verträumten Dorf kann man tatsächlich das Meer sehen. comeglio commune di MonegliaIn den Jahren waren wir zwischendurch immer wieder zum Essen hier und wir können uns sicherlich darauf verlassen, dass es immer noch das gleiche Menü gibt. So ist es dann auch. Es gibt jetzt zwar eine kleine Karte in Deutsch, aber wir lassen uns von einem der Söhne lieber aufzählen, was es gibt. Da die Auswahl nicht so umfangreich ist (aber alles sehr gut), können wir uns das auch merken. Auf jeden Fall lasse ich mir nicht die Pansotti con salsa di noci entgehen. Für alles zusammen - je 4 x Antipasti, primo und secondo Piatti, dolci, 2 Liter Hauswein und Wasser zahlen wir 98,- €.

 

Mi 08.06.

Etwas kühl, ganz klare Luft.

MonegliaIn der Nacht hat es kurz und heftig gestürmt.Einige Liegestühle sind umgeweht. Nach dem Frühstück gehen wir getrennte Wege: Jutta und ich bummeln durch die Fußgängerzone Via Vittorio Emanuele, Günter geht fotografieren und Harry hält die Stellung im Hotel bei einem Buch.

Zufällig treffen wir uns gegen Mittag in der Bar „Santa Maria“ und beschließen doch noch etwas zu unternehmen, eine Bootsfahrt nach Porto Venere. Da momentan keine Hauptsaison ist, fährt das Boot nach Porto Venere nur ab Monterosso al Mare und wir gehen zum Bahnhof, um mit dem Zug dort hin zu fahren.

(Bericht hier klicken)

LevantoWir sind zurück aus Porto Venere und wollten eigentlich  heute Abend ein Picknick auf einem Felsen über dem Meer machen, aber es ist doch etwas kühl. Wir gehen ins La Pagoda und essen Pizza – sehr, sehr lecker, superdünn und riesig. Alle Pizze kosten zwischen 2,50 und 7,- €. Anschließend gönnen wir uns alle als dolci noch ein Panna cotta, dass ja hier schon am Samstag so toll geschmeckt hat.

Inzwischen ist es sehr frisch geworden. Sogar die Bars an der Promenade haben jetzt um 22.00 Uhr schon geschlossen. Wir bekommen aber doch noch einen Absacker – Espresso und Averna – in der „Bar Nettuno“ und gehen dann zeitig und fröstelnd zurück ins Hotel.

 

DO 09.06.

Sehr kühl, bedeckt, zeitweise starke Schauer, erst am Nachmittag wieder etwas Sonne

Durch das Wetter ist nach dem Frühstück erstmal lesen, faulenzen usw. angesagt. Erst gegen halb vier hört es auf zu regnen und erste blaue Löcher sind am Himmel zu entdecken. Wir gehen zur Enoteca in der Via Vittorio Emanuele und trinken espresso, cappucino und essen ein paar bruschette. Anschließend sitzen wir lange auf einer Bank am Meer, schauen zu, wie der Strand sich wieder etwas belebt und beobachten die Menschen, die die Promenade auf und ab schlendern.

Am Abend fährt uns der Neffe des Hotelbesitzers mit einem kleinen Bus zum „La Ruota“ (www.laruota.com hier klicken). Taxen gibt es in Moneglia immer noch nicht. Ein Taxi müsste extra aus Sestri durch den Tunnel kommen. Das ist natürlich recht aufwändig und wahrscheinlich auch teuer. Wir freuen uns über die nette Geste des Hotels.

Der vierte Gang eines "pranzo speciale"Bis um 20.30 Uhr müssen alle Gäste im Lokal sein, da dann das Essen beginnt. Eine Karte gibt es nicht. Man kann nur zwischen kleinem und großem Menü wählen, alle bekommen das Gleiche. Es gibt alles aus dem Meer und der Hausherr kocht, was es an frischen Dingen gibt und wozu er gerade Lust hat!? Beim großen Menü gibt es als Krönung eine Unmenge Krebse, die mit ihren Zangen in einen stehenden Staudensellerie gespießt, serviert werden. Wir sind aber auch so schon gut gesättigt und füllen den letzten Platz im Magen mit Crepe Suzett, Vanilleeis und Torta di Ciocolata. Da brauchen wirnatürlich auch noch einen Verteiler. Eine Auswahl von Grappe wird auf den Tisch gestellt. Wir dürfen uns selbst bedienen. Bis 23.30 Uhr dauert dieses schöne Essen. Am Schluss zahlen wir inkl. 2 Flaschen Primitivo und reichlich Wasser 210,- €.

Zurück gehen wir zu Fuß. Bergab macht das auch Spaß. Jutta und ich wagen nach dem zweiten Taleinschnitt eine Abkürzung über einen Treppenweg. Wir kommen vor den Männern unter dem Eisenbahnviadukt wieder auf die Hauptstraße Via Borgo.

 

FR 10.06.

Wetter wieder sehr schön, Sonne aber etwas kühler

Markt in MonegliaUnser letzter Urlaubstag! Nach dem Frühstück geht es gleich zum Strand. Wir verbringen den ganzen Tag am Meer. Auch am Abend kaufen wir nur ein paar Leckereien in verschiedenen Feinkostgeschäften und Brot. Picknik in MonegliaVom Hotel leihen wir uns Teller, Gläser und Bestecke und machen nun endlich unser lang ersehntes Picknick. Oberhalb vom Strand, nicht weit vom Hotel, gibt es am Felsen einen schmalen Weg, der auch zum Campingplatz führt. Auf einer der in den Fels geschlagenen Bänke breiten wir unser Abendmenü aus. Der letzte Abend mit romantischem Sonnenuntergang über der Bucht von Moneglia. Ein schöner Abschluss!

 SA 11.06.

Morgens bedeckt, dann wieder Sonne, aber nur noch 27°

Nach dem Frühstück Koffer gepackt und Abfahrt um 10.15 Uhr. Unser Abflug ist erst um 17.45 Uhr, da haben wir noch Zeit für einen Umweg. Deshalb fahren wir die Küstenstraße Richtung nach Südwesten, durch Deiva Marina und über den Bracco Pass. Wir fahren nicht auf die Autobahn, sondern immer die Via Aurelia SS1 Richtung La Spezia. Auch das Hinterland der Cinque Terrre ist wunderschön. Besonders das Val di Vara bietet immer wieder tolle Weitblicke in die Täler und auf Hügellandschaften. Wenn man aus dieser Richtung nach La Spezia kommt, ist man plötzlich hoch über der Stadt und schaut aus dieser Richtung auch zu den Bergen von Carrara und in die Apuanischen Alpen. Abwärts geht es eine Serpentinenstraße, durch La Spezia, am Hafen vorbei und dann auf die Autobahn nach Pisa. Wir nehmen zwar die Abfahrt Pisa/ Aeroporto, fahren aber noch Richtung Meer, denn bis zum Abflug sind noch ein paar Stunden Zeit.

Marina di PisaAuf dem Weg nach Marina di Pisa halten wir an einem witzigen Imbiss direkt an der viel befahrenen Straße. Es ist wirklich urig hier. Zwei ältere Damen und Herren schmeißen den Laden mit Ruhe. Das Essen – Antipasti Misti – ist sehr lecker. Marina di Pisa selbst gefällt uns nicht so gut. Es ist ein typischer, am Strand entlang gebauter Badeort. Da jetzt in der Vorsaison noch nicht so viele Touristen hier sind, wirkt der Ort etwas trostlos. Marina di PisaDie Arnomündung bietet allerdings wieder ein tolles Panorama. Wieder sind es die Berge von Carrara, die uns von hier aus beeindrucken. Mit dem entsprechenden Vordergrund der Flussmündung und den Fischernetzen gibt es von hier wieder ein besonderes Bild.

Gegen 15.00 Uhr sind wir am Flughafen. Das Auto muss hinter der Abfertigungshalle abgegeben werden. Ein Shuttle bringt den Fahrer dann in die Abflughalle. Es ist sehr voll. Trotzdem verläuft alles reibungslos. Marina di PisaLeider muss ich reichlich Übergepäck zahlen, keine Kompromisse. Schlecht gepackt, mein Handgepäck ist zu leicht. Das Handgepäck wird nicht gewogen, da war die  Kontrolle in Lübeck genauer.

Abflug pünktlich 17.45 Uhr, Ankunft auch pünktlich um 19.45 Uhr. Das Ausladen des Gepäcks geht zügig und kurz nach 20.00 Uhr fahren wir schon Richtung Heimat. Unterwegs verspüren Jutta und ich einen großen Appetit auf Currywurst und Pommes. Leider gibt es nicht mehr soviel Imbissbuden zwischen Lübeck und Kiel. In Preetz fahren wir von der neuen Umgehungsstraße ab und essen dann in Schellhorn im Imbiss Salem eine schöööne Currywurst mit Pommes. Deutschland hat uns wieder.