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FlorenzEin Klick auf ein beliebiges Foto öffnet eine größere Version
Vom Bahnhof gehen wir zur Tourist-information (gegenüber vom Haupteingang neben der Kirche S. Maria Novella) und holen uns einen kleinen Innenstadtplan.
Unter den Arkaden des im 16. Jh. gebauten
Verbindungsgangs vom Palazzo Vecchio zum Palazzo Pitti, dem
„Corridoio Vasariano“, geht es weiter zur Ponte Vecchio. Den
„Corridoio Vasariano“ kann man auch vom Palazzo Vecchio bis zum
Palazzo Pitti nach Voranmeldung begehen.
Kartenbestellung: http://www.florenceart.it/cgi-bin/vasariano.pl
Am südlichen Arnoufer wandern wir zum Piazzale Michelangelo, dem Aussichtplatz von Firenze. Unterwegs noch eine kurze Pause auf einer Bank unter Schatten spendenden Bäumen in einem kleinen Park an der Lungarno Torrigiani. Hier entdecken wir im Hintergrund eine evangelische Kirche, die „Chiesa Luterana“.
Die Anstrengung hätten wir uns sparen können. Hier kann man wirklich nur das Forte besichtigen. Also wieder hinunter, gleich links durch die Porta San Giorgio und durch kleine Gassen fast wieder bis zum südlichen Ende der Ponte Vecchio. Am Palazzo Pitti angekommen finden wir nicht sofort den Eingang zum Giardino di Boboli, der sich hinter dem Palazzo befindet. Im Palazzo selbst sind mehrer Museen untergebracht, mit berühmten Gemälden von berühmten italienischen Malern. Wir sind ziemlich erschöpft und verzichten auf
die Besichtigung von Beidem. Statt dessen machen wir uns gemütlich auf
den Rückweg zum Bahnhof. Durch die dem Palazzo gegenüber liegenden
Gassen gehen wir bis zur Ponte S. Trinita und überqueren hier
wieder den Arno. Nach wenigen Schritten stehen wir auf der Piazza
Santa Trinita. In der Mitte des Platzes befindet sich die
Gerechtigkeitssäule und rundherum die Kirche Santa Trinita, der
Palazzo Spini-Ferroni und der Palazzo Bartolini Salimbeni.
In der Nähe vom Palazzo Strozzi nehmen wir uns
eine erneute Auszeit in einer Bar und beraten, was wir mit den noch
verbleibenden 2 Stunden bis zur Abfahrt unseres Zuges um 17.27 Uhr
machen wollen. Nur Füße hochlegen? Nein, wir wollten uns ja
immer schon mal die Markthalle ansehen, die größte Europas. In zwei
Etagen werden die leckersten Spezialitäten Italiens angeboten. Also
geht es nach einer angemessenen Erholungspause wieder in den
nördlichen Teil der Altstadt. Über die Piazza della Repubblica in die
Via Roma, vorbei am Baptisterium/ Dom (die Ansicht von hier noch
kurz in einem anderen Licht genießen) in die Via Borgo San Lorenzo
(nette kleine Trattorien mit riesigen T-
An der Piazza San Lorenzo beginnt der
im Sommer täglich statt findende Klamotten-markt. Tausende
Verkaufsstände, die sich in alle Gassen ziehen. Ständig wird man
angesprochen und die „tollsten“ Lederwaren und Modeartikel werden
angeboten. Wir sind ziemlich genervt. An der Piazza in die erste
Straße links einbiegen – Via Canto de’ Nelli (ist fast ein lang
gezogener Platz). Die Kirche San Lorenzo und die „Cappelle Medicee“
verschwinden fast hinter den Verkaufsständen. Am Ende der Straße
schräg rechts in die Via dell’ Ariento (auch hier noch ein
Verkaufsstand am anderen) sehen wir nach ein paar Schritten den
Mercato Centrale. Leider geschlossen am Nachmittag, Öffnungszeiten:
Mo – Sa 07.00 bis 14.00 Uhr, im Winter am Samstag auch nachmittags.
Ein weiterer Eingang ist auch auf der anderen Seite an der Piazza Mercato Centrale.
Von hier bis zum Bahnhof ist es nur ein Katzensprung. Wir vertrödeln die Zeit, trinken noch einen Espresso in einer Seitengasse. Am Bahnhof angekommen stempeln wir unsere Gemeinschaftsfahrkarte in der Bahnhofshalle und setzen uns völlig erschöpft von der Hitze und den vielen Eindrücken in den schon bereit stehenden Zug.
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