Taormina
Wetter: morgens sonnig und heiß, tagsüber ein wenig bedeckt und etwas kühler
Nach dem Frühstück gehen Jutta und ich Briefmarken kaufen. Beim Tabacchi
bekommen wir keine. Entweder weil wir die Karten nicht dort gekauft haben oder weil das nicht mehr üblich ist, das muss ich noch mal genauer erfragen. Wir gehen also zur Post hinter der Porta Catania. Wir müssen eine Nummer ziehen und warten dann fast 20 Min., Zeit für Beobachtungen und um Gespräche zu belauschen – natürlich nur, um mein Italienisch zu trainieren.
Wir holen Günter von der Bar Trinacria und Harry vom Hotel ab und fahren dann mit der Funivia (Seilbahn) zum Strand von
Mazzaró hinunter. Die Seilbahnstation ist nur ca 100 m vom Hotel entfernt, eine Hin- und Rückfahrt kostet für Erwachsene 3,- €. Kleiner Spaziergang zur Isola Bella und Erkundung der Geschäftchen an der
Straßenpromenade. Anschließend zur Strandbar La Pineta. Dort haben wir lange gesessen, es uns bei Antipasti, Espresso und Dolci gut gehen lassen. Jutta und ich erkunden den Strand. Sehr schön, kleine Kieselsteinchen, schönes klares Wasser, aber noch sehr kalt. Es gibt nur einen kleinen Abschnitt als freien Stand. In den Bagni kosten zwei Liegen plus Sonnenschirm 12,- €, das ist o.k.
Am späten Nachmittag fahren wir wieder hinauf. Vor dem Abendessen machen wir noch einen schönen Rundgang: vom Hotel bis zur Aussichtplattform „Belvedere“ in der ersten Haarnadelkurve der Via Pirandelli. Von dort über die Serpentinenstraße „Via Bagnoli Croce“ zum Stadtpark „Villa Comunale“. Der Stadtpark ist immer wieder schön. Ein Weg mit Parkbänken zwischen Bougainvilleahecken gestaltet sich als Aussichtplattform mit Blick auf den Etna und entlang der Küste. Ein Ort zum Verweilen, entgegen dem hektischen Treiben auf dem Corso Umberto.
Wikipedia:
… Um 1920 wurde der Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Park führen Wege mit Mustern aus Kieselsteinen zwischen den Beeten durch, die von niedrigen Hecken aus Bougainvillea und Rosmarin begrenzt sind. Baumarten aus aller Welt sind hier vertreten. Inmitten der üppigen, mediterranen Bepflanzung befinden sich kleine Tempel und Skulpturen sowie einige Ziegelbauten im viktorianischen Stil, die Florence Trevelyn zur Beobachtung vonVögeln bauen ließ. Ein Kriegerdenkmal erinnert an die Gefallenender beiden Weltkriege. Auch eine Allee aus Ölbäumen wurde zu Ehren der gefallenen Soldaten gepflanzt.
Nachdem wir den Park ausreichend erforscht haben, gehen wir in die Stadt und suchen uns ein nettes Lokal. Wir wollen heute mal nur Pizza essen und gehen daher in die Pizzeria Shelter in der Via Fratelli Bandiera (kleine Treppengasse unterhalb des Corso Umberto). Ich esse die leckerste Pizza, die ich seit langem bekommen habe: Pizza Boscaiola: nur mit
Mozzarella di buffala und funghi porcini belegt, super!
 |